Ihr Gehen verrät alles

Das rasche Gehen

Diese Art zu Gehen spricht für augenblickliches Zielbewusstheit im Denken und Zielstrebigkeit im Handeln. Wer sich so angesichts einer gegebenen Situation fortbewegt, kommt eigentlich auf etwas zu und will Entschlusskraft und -freude mitteilen. Darüber hinaus wird Ungeduld signalisiert. Hier hat ganz offensichtlich jemand keine Zeit, ist gut motiviert und will sein Ziel rasch erreichen.

Das langsame Gehen

Diese Gangart spricht für momentane Gelassenheit sowie innere Ruhe. Nichts will überstürzt werden. Es kann die Absicht zum Ausdruck kommen, zunächst einmal das Geschehen an sich herankommen zu lassen, wenn nicht gar eine Entscheidung hinauszuzögern. Ist diese Fortbewegungsform ständige Gangart, kann man durchaus auf ein weniger lebhaftes Temperament schließen.

Das schleppende Gehen

Diese Gangart vermittelt eine nicht zu übersehende Ziellosigkeit oder Unklarheit über eine bestehende Situation. Das Interesse an ihr ist nicht besonders groß und mehr nach innen gerichtet. Die Ursache dafür kann eine momentane traurige Gemütslage sein.

Das stockende Gehen

Über diese Art der Fortbewegung kann Unschlüssigkeit in der Verfolgung von Zielen sichtbar werden, die in inneren Zweifeln oder Unsicherheiten ihren Ursprung hat. Bei jemandem, der so neben einem herläuft, vermutet man nicht zu Unrecht Schüchternheit.

Das Gehen mit ausgreifenden Schritten

Hier steuert jemand gut motiviert und erfolgsorientiert sein Ziel an. Es ist anzunehmen, dass sich jemand, der so geht, momentan nicht stoppen und von seinem Vorhaben abbringen lässt.

Das Gehen mit kleinen Schritten

An dieser Gangart lassen sich häufig Ängstlichkeit und Vorsicht ablesen. So bewegt man sich in einer Situation, über die man noch keinerlei Entscheidung getroffen hat und signalisiert Unschlüssigkeit, der man mit einem gewissen Unwohlsein begegnet. Auf jeden Fall wird das Bestreben deutlich, eventuellen Gefahren aus dem Weg zu gehen.

Das «schlurfende» Gehen

Diese Gangart offenbart fehlende innere Antriebsstärke, wenn nicht gar die Tatsache, dass sich da momentan jemand durchhängen lässt. Hier geht jemand nicht durch die Welt, sondern die Welt geht an jemandem vorüber.


Für die Inhalte dieses Artikels ist nicht top-experten.com, sondern Bernhard P. Wirth verantwortlich.

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