Artikel-Schlagworte: „seminare“

Eigene Begrenzungen sprengen

Eine junge Frau bereitet sich auf den College-Besuch vor. Sie hat sich über viele Möglichkeiten informiert und würde sich am liebsten an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät einer der angesehensten Universitäten bewerben.

Allerdings glaubt sie, dort würden sich so viele um die Aufnahme bewerben, daß sie keine Chance hätte. Um „realistisch“ zu sein und eine Enttäuschung zu vermeiden, beschließt sie, sich nur bei einigen Fakultäten von eher mittelmäßigem Ansehen zu be... Ganzen Artikel lesen

Wenn der Mensch in Ordnung ist…

„Mami, erzählst du mir bitte eine Geschichte?“, fragte das kleine Mädchen, „aber bitte eine ganz neue!“ Die Mutter lächelte dem kleinen Mädchen zu. „Ich möchte mich nur etwas entspannen und nachdenken, was ich dir erzählen könnte“, sagte sie schmunzelnd dem Kind und überlegte, womit sie das Mädchen eine Weile beschäftigen könnte.

Da fand sich in der Fernsehzeitung auf dem Tisch eine größere Abbildung der Erde mit allen Meeren und Erdteilen. Die Mutter riß die Wel... Ganzen Artikel lesen

Vertrauen Sie Ihren Fähigkeiten

Ein Junge gibt sich große Mühe, das Baseball-Spiel zu erlernen. Er möchte in das Team, in dem auch seine Freunde mitspielen, kann aber weder gut werfen noch gut fangen, und zu allem Überfluß hat er auch noch Angst vor dem Ball.

Während das Team trainiert, wird er immer mutloser. Er erklärt dem Trainer, daß er daran denkt, die Mannschaft zu verlassen, weil er ein so „schlechter Ballspieler“ ist. Der Trainer antwortet: „Es gibt keine schlechten Ballspieler, es gibt nur Menschen, die nicht in ausreichendem Maße auf ihre Fähigkeit, etwas zu lernen, vertrauen.“ Diesen Beitrag weiterlesen »

Die Grenzen sprengen

Es war einmal ein Bär, der viele Jahre in einem Käfig eingesperrt lebte. Jeden Tag marschierte er in dem Käfig auf und ab – zehn Schritte nach vorn, zehn zurück. Mehr Platz gab es nicht. Und eines Tages geschah es: Der Bär wurde umgesiedelt, sollte einen besseren Platz mit angenehmerem Ambiente erhalten. Er wurde mit einer Spritze betäubt und zu dem neuen Gehege gebracht. Hier warteten die Menschen, die sich für bessere Lebensbedingungen für ihn eingesetzt hatten und erwarteten die Reaktion des Bären. Diesen Beitrag weiterlesen »

Rhythmus – Alles ist immer in Bewegung

Der Mensch sieht, daß nichts wirklich „ist“, sondern alles werdend und wechselnd. Nichts steht still – alles wird geboren, wächst, stirbt – im selben Moment, da ein Ding seinen Höhepunkt erreicht, beginnt schon sein Verfall – das Gesetz vom Rhythmus wirkt beständig – es gibt keine Wirklichkeit, andauernde Eigenschaft, Festigkeit oder Wesentlichkeit – nichts ist beständig als nur der Wechsel. Diesen Beitrag weiterlesen »

Wer weniger sucht, findet mehr

„Wohl bin ich alt“, sprach Govinda, „zu suchen aber habe ich nicht aufgehört. Nie werde ich aufhören zu suchen, dies scheint meine Bestimmung. Auch du, so scheint es mir, hast gesucht. Willst du mir ein Wort sagen, Verehrter?“

Sprach Siddhartha: „Was sollte ich dir, Ehrwürdiger, wohl zu sagen haben? Vielleich das, daß du allzuviel suchst? Daß du vor Suchen nicht zum Finden kommst?“ Diesen Beitrag weiterlesen »

Wahrnehmung ist Kommunikation

„Zeichnen Sie ein Ei“, sagte der Professor zu seinen Kunststudenten. „Ein weißes Ei, das auf einem weißen Papier vor einer weißen Wand liegt.“

Einer der Studenten dachte „Das Bild wirkt immer als ein Ganzes. Es wird in seiner gesamten Komplexität wahrgenommen: im Augen-Blick.“ Diesen Beitrag weiterlesen »

Menschenführung ist Kommunikation

Ein Sicherheitsingenieur begleitete einen Wachmann bei einem Kontrollgang. Während des Rundganges erklärte der Wachmann, was alles zu seinen Aufgaben gehörte. Als sie sich dem Lager näherten, betonte er, wie wichtig es sei zu prüfen, ob das Kipptor auch wirklich geschlossen ist, da sich viele teure Waren im Lager befänden. Diesen Beitrag weiterlesen »

Nutze den Tag

Nutze den Tag
Wenn du des Morgens nicht gern
aufstehen magst, so denke:
Ich erwache, um als Mensch zu
wirken. Warum sollte ich mit Unwillen
das tun, wozu ich geschaffen
und in die Welt geschickt bin?
Bin ich denn geboren, um im warmen
Bette liegen zu bleiben?
Quelle: Marc Aurel, Selbstbetrachtungen, Reclam 2007

Auf die letzte Frage wird wahrscheinlich ein vielstimmiges und freudiges „Ja“ erklingen. Tatsächlich gibt es relativ viele Menschen, denen das morgendliche Aufstehen wirklich schwerfällt. Die sich ausmalen, wie schön es doch sei, noch eine Weile im Bett zu bleiben. Diesen Beitrag weiterlesen »